Hurghada-Vier sind umgesiedelt

Die vier Delphine, die vom Delphinschänder Wagdi Saad (bitte nicht mit dem Sänger Magdi Saad verwechseln) unter katastrophalen Bedingungen in einem privaten Swimmingpool von nur 9×9 Metern gehalten wurden, sind in ein kurzfristig errichtetes Loch in der Wüste umgesiedelt. Dort haben sie jetzt zwar mehr Platz, doch gibt es in dem Becken nichts als zwei Gegenstromanlagen. Jedlicher Sonnenschutz oder Beschäftigungsmöglichkeit für die Delphine fehlt.

Die Tiere sollen für zwei neue Delphinarien in der Makadi-Bay bei Hurghada bestimmt sein. Die Gesellschft zum Rettung der Delphine (GRD) beobachtet das Geschehen weiter und muss sich (wie auch die Mitarbeiter von Hepca) teilweise massiv bedrohen lassen. Die Tiere werden rund um die Uhr stark bewacht, um Besuche von Tierschützern zu verhindern und die ekelhaften Machenschaften von Wagdi Saad zu vertuschen. Die Geschichte soll so aus dem Blick der Öffentlichkeit gebracht werden.

Mehr zu den Hurghada-Vier bei der GRD

Die Geschichte zeigt einmal mehr, dass man um jedes Delphinarium – auch in Deutschland – einen großen Bogen machen sollte. Zwar sind hierzulande die Haftbedingungen für Delphine wohl besser, von artgerecht kann man aber auch nicht sprechen. Jeder Besuch in einem solchen Aquarium unterstützt diese Art der Tierquälerei.

Taucher.net und kritische Beiträge

Mit dem Taucher.net habe ich auch schon Erfahrungen gemacht, die mich letztendlich dazu bewegt haben, diese Seite hier zu starten. Jetzt lese ich wieder von so einem Fall.

Jörg Klein habe ich ursprünglich in Hurghada kennengelernt und war mit ihm so manches Mal unterwegs, sei es bei einigen Tagesausflügen, auf einer Minisafari oder in heimischen Gewässern. Letztes Jahr wollte er mit Freunden auf der Aida Momo eine Safari zu den Brother Islands machen. Diese Safari ging auf ganzer Linie in die Hose und das Boot kam nicht einmal in die Nähe des anvisierten Ziels. Da auch er schon oft bei dem zugehörigen Jasmin Diving Center tauchte und ebenso wie ich doch ein freundschaftliches Verhältnis zur Basis pflegt, wollte er die Geschichte damals nicht an die große Glocke hängen. Jetzt hat er aber etwas Neues erfahren und sich doch entschlossen Weiterlesen

Tauchen: Hamata – Shaab Sataya Süd

Tauchplatzkarte Shaab Sataya

Vom Ankerplatz geht es in Richtung Osten, wo man nach ein paar Minuten bei 20 Meter ans Drop Off kommt. In der beeindruckenden Steilwand gibt es drei größere Grotten. Richtig schön ist aber der riffnahe Bereich um 20 Meter. Ein dichter Bewuchs von Weich- und Hartkorallen sorgen zusammen mit großen Schwärmen von gelben Meerbarben für einen abwechslungsreichen Weiterlesen

Vermisste Taucher nach mehr als einem Tag gerettet

Aus einer Sechsergruppe fanden am Montag nur zwei Taucher den Weg zurück zum Boot, als sie an der Insel Little Brother der Brother Islands tauchten. Eine eingeleitete Suchaktion der ägyptischen Marine blieb zunächst erfolglos. Heute wurde dann einer der Taucher gegen 14:30 Uhr an der Küste zwischen El Quseir und Marsa Alam gefunden. Die Strömungsverhältnisse waren so günstig, dass der Taucher die 95 Kilometer zur Küste schaffen konnte. Der Rest der Gruppe wurde dann ein paar Stunden später gerettet. Auch sie konnten das Ufer aus eigener Kraft erreichen. Es darf nun gerätselt werden, warum die Taucher der M/Y Bohemia nicht selbst das Boot erreichen konnten, bzw. warum sie dann nicht mit dem Zodiac von der Oberfläche aus abgeholt wurden.

Quelle: Dive inside