Einen Regenbogen kann man nicht versenken

Am 10. Juli 1985 wurde Das Greenpeace-Schiff Rainbow Warrior im Auftrag der französischen Regierung vom Auslandsgeheimdienst versenkt. Bei diesem terroristischen Anschlag kam ein Journalist ums Leben. Das Schiff wurde für die Untersuchung gehoben und später bei den Cavalli-Inseln vor der Matauri Bay erneut versenkt. Es ist nun ein beliebtes Tauchziel. Nun hat nicht jeder die Mittel und die Gelegenheit, eine Urlaubsreise nach Neuseeland zu machen. Daher hat Greenpeace eine interaktiven Tauchgang programmiert, wo man mit vielen Fotos und Videos einen schönen Eindruck gewinnt, wie das Schiff heute aussieht. Dazu gibt es natürlich Hintergrundinfos zum Geschehen von damals.

Rainbow Warrior

Interaktiver Tauchgang zur Rainbow Warrior

DVD-Tipp: Magic of the Big Blue von Darek Sepiolo

Am vergangen Wochenende kam ich in den Genuss von drei Tauch-DVDs, die mich schier begeistert haben. Über fünf Stunden lang ging es zu Tauchplätzen auf allen Kontinenten dieser Welt, die man als Otto-Normaltaucher nicht ohne Weiteres betauchen kann. Beeindruckende Bilder von Walen, Haien und Seelöwen, dazu viele Aufnahmen im Makrobereich. Besuche beim wohl größten unterseeischen Schauspiel, dem „Sardine Run“, in den Kenoten von Yucatan, der Antarktis und vieles mehr. Jeder der sieben Kontinente ist in eine Episode verpackt und zu jedem Tauchplatz wird auch die Umgebung an Land vorgestellt. Auch wenn der Sprecher viel taucherisches Grundwissen über die Flora und Fauna unter Wasser erzählt, so gibt es von mir trotzdem eine uneingeschränkte Empfehlung. Wer also noch einen Geschenktipp zu Weihnachten braucht, dem kann „Magic of the Big Blue“ nur ans Herz legen.

Ein paar Tipps für die Seychellen

Weil aktuell Freunde eine Strand-, Wander- und Tauchreise auf die Seychellen gebucht haben, kramte ich mal wieder meine Fotos und Notizen von 2005 raus. Sicherlich wird sich dort mittlerweile einiges geändert haben, doch weil jetzt wieder alles ein wenig frischer im Kopf ist, möchte ich es trotzdem ein wenig stichpunktartig dokumentieren.

Strand auf den Seychellen

Wir waren damals zuerst eine Woche auf Praslin und anschließend eine Woche auf der Hauptinsel Mahè. Der Flug mit Air Seychelles ging von Frankfurt über Doha direkt nach Mahé, wo wir dann mit einer Twin Otter weiter zur Nachbarinseln Praslin flogen. Unterbracht waren wir in der nördlichen Bucht Anse Volbert. Auf der Insel selbst muss man mindestens den Strand Anse Lazio und das Weltnaturerbe Valle de Mai besuchen. Auf Praslin kann man problemlos auf einen Mietwagen verzichten. Man kommt mit der regelmäßigen Buslinie für kleines Geld überall gut hin. Vom Hafen Bahia Ste. Anne kommt man mit dem Fährboot auf die kleine Nachbarinsel La Digue, wohin wir einen Tagesausflug machten. Allerdings kann ich nur empfehlen, für La Digue mehr Zeit einzuplanen. Die berühmten Felsformationen und die wunderschönen Strände sind es wert.

Seychellen

Mit der Twin Otter ging es dann wieder auf die Hauptinsel Mahè, wo wir die zweite Woche verbrachten. Am südlichen Ende des Beau Vallon Beach bewohnten wir ein kleines Guesthouse. Für die Besichtigung der Insel mieteten wir zwei Tage ein Auto, wobei man die Insel auch hier problemlos mit dem Bus erkunden könnte. Mahè lädt regelrecht zum wandern ein. Die höchste Erhebung ist gut 900 Meter und von dort hat man einen traumhaften Ausblick. Die Hauptstadt Victoria bietet viel in Sachen Geschichte und ist sehr durch die koloniale Vergangenheit geprägt.

Auf beiden Inseln geht es bereits im Neopren mit Schnellbooten und kleinen Gruppen zu den Tauchspots. Geprägt ist die Unterwasserwelt vor allem durch die vielen Granitverwerfungen. So kann man durch zahlreiche Schluchten und Spalten tauchen. Korallen sind eher Magelware. Adlerochen en masse und auch Haie hatten wir regelmäßig. Interessanterweise muss man dazu auch nicht einmal unbedingt unter Wasser. Schon beim Schnorcheln sieht man in Strandnähe regelrechte Schulen an Rochen. Allerdings war damals durchgehend die Sicht im oberen Bereich eher dürftig, was an der wohl teilweise heftigen Strömung lag. Highlight sind die Walhaie. Während der Saison schicken die großen Basen Helikopter los, die dann die Tauchboote zu den Fischen dirigieren.

Tauchfoto Seychellen

Sicherlich kann man auf den Seychellen keinen Schnäppchenurlaub machen. Die Preise in den Supermärkten und Restaurants sind mit denen in Deutschland vergleichbar. Man ist auch nicht im typischen Afrika, was man beispielsweise an der kreolischen Küche merkt. Vor allem auf der Hauptinsel muss man leider auch auf Taschendiebe achten. Auf jedem Fall kann ich jedem nur einen Besuch ans Herz legen. Hier gibt es keinen Massentourismus und unser Fazit war damals: Das nächste Mal unbedingt mindestens drei Wochen bleiben und davon ein paar Nächte auf La Digue. Hotels gibt es in allen Preislagen – vom günstigen Guesthouse bis zur Luxusherberge. Einen guten Einstieg in Tauchbasen und Unterkünfte auf den Seychellen findet man bei Seyvillas.

Der Urlaub auf den Seychellen fiel eher in die Anfangszeit meiner Tauchkarriere und meine Fotoausrüstung war noch nicht so toll. Trotzdem möchte ich Euch mein kleines Urlaubsvideo (WMV-Format) von damals nicht vorenthalten:

Auf die Malediven – aber wohin?

Für rund zehn Tauchurlaube ging es bisher bereits nach Ägypten. Gerade rund um Hurghada gibt es ein paar Tauchplätze, deren Veränderung zum Negativen ich über die Jahre gut beobachten konnte. Es wird also mal wieder Zeit für ein anderes Ziel. Auf die Malediven möchte ich ja schon seit ich mal ein Unterwasservideo mit Mantas und Walhaien gesehen habe. Zeit also für eine Informationsaufnahme. Während es in Ägypten meist relativ klar ist, dass man für den Erstbesuch die Gegend um Hurghada oder Sharm el Sheikh ansteuert, bevor man in den Folgejahren dann immer weiter in Richtung Süden wandert, hat man bei den Malediven die Qual der Wahl. 220 bewohnte Inseln verteilt auf 26 Atolle stehen zur Wahl. Während es in Ägypten schon ein paar Absteigen gibt und man ein wenig mehr Wert auf die Hotelauswahl legen muss, stellt sich dieses Problem auf den Malediven weniger. Ein erster Blick auf die Urlaubstipps von anderen zeigt, dass der Hotelstandard einiges höher ist. So wird also das Tauchgebiet zusammen mit der Qualität der Tauchschule ausschlaggebend sein. Habt Ihr Empfehlungen für mich?

Nereus-Magazin des SUSV 5 / 2010

Nereus ist der älteste Sohn des Pontos und der Gaia. Sein Wohnsitz ist vorzugsweise das Ägäische Meer. So wundert es nicht, dass die Verbandszeitschrift des Schweizer Unterwasser-Sport-Verband (SUSV) diesen Namen trägt.

Vor einigen Wochen wurde ich bereits von einem Redakteur angeschrieben, ob sie eines meiner Bilder von Fischen verwenden dürften. Da alle meine Fotos unter CC veröffentlicht wurden, willigte ich natürlich ein. So wurde mein Napoleonfisch Titelstar auf der Ausgabe, die jetzt herausgekommen ist.

Zur Onlineausgabe des Nereus-Magazin 5/2010

Diesen Napoleonfisch gibt es übrigens auch als Wallpaper zum kostenlosen Download.

Taucher.net und kritische Beiträge

Mit dem Taucher.net habe ich auch schon Erfahrungen gemacht, die mich letztendlich dazu bewegt haben, diese Seite hier zu starten. Jetzt lese ich wieder von so einem Fall.

Jörg Klein habe ich ursprünglich in Hurghada kennengelernt und war mit ihm so manches Mal unterwegs, sei es bei einigen Tagesausflügen, auf einer Minisafari oder in heimischen Gewässern. Letztes Jahr wollte er mit Freunden auf der Aida Momo eine Safari zu den Brother Islands machen. Diese Safari ging auf ganzer Linie in die Hose und das Boot kam nicht einmal in die Nähe des anvisierten Ziels. Da auch er schon oft bei dem zugehörigen Jasmin Diving Center tauchte und ebenso wie ich doch ein freundschaftliches Verhältnis zur Basis pflegt, wollte er die Geschichte damals nicht an die große Glocke hängen. Jetzt hat er aber etwas Neues erfahren und sich doch entschlossen Weiterlesen

Tauchen: Hamata – Shaab Sataya Süd

Tauchplatzkarte Shaab Sataya

Vom Ankerplatz geht es in Richtung Osten, wo man nach ein paar Minuten bei 20 Meter ans Drop Off kommt. In der beeindruckenden Steilwand gibt es drei größere Grotten. Richtig schön ist aber der riffnahe Bereich um 20 Meter. Ein dichter Bewuchs von Weich- und Hartkorallen sorgen zusammen mit großen Schwärmen von gelben Meerbarben für einen abwechslungsreichen Weiterlesen

Tauchen: Steinberger See – Badeplatz

Tauchplatzkarte Steinberger See Badeplatz

Vom Parkplatz am Tauchplatz Rutsche fährt man einen knappen halben Kilometer weiter nach Osten und biegt dann links zum Parkplatz am südlichen Badeplatz ein. Von dort geht es einen Schotterweg zum Kieselstrand hinunter. Der Einstieg geht flach ins Wasser, bevor es nach 50 Meter dann tiefer wird. Rechte Schulter gingen wir zuerst Weiterlesen